P5: Daphnia Resilienz – Vergleich genomischer und funktioneller Resilienz der Wasserflohpopulation unter Eutrophierung und Oligotrophierung in Bodensee, Zürichsee und Walensee

Genfluss und Hybridisierung sind wichtige evolutionäre Prozesse, die das Schicksal von Arten und deren ökologische Rolle im Ökosystem beeinflussen können.

In diesem Projekt versuchen wir das Ausmaß des durch die Seen-Eutrophierung ermöglichten Genflusses zwischen der invasiven Wasserflohart Daphnia galeata und der nativen Art Daphnia longispina zu quantifizieren. Außerdem wollen wir die Auswirkungen dieses Prozesses auf die Fitness der Wasserflohpopulation, deren Funktion im Ökosystem und das evolutionäre und adaptive Potenzial dieser Schlüsselarten untersuchen, und die Reversibilität des Prozesses abschätzen. Durch den Vergleich dreier Seen – Bodensee, Walensee und Zürichsee – können wir Aussagen generalisieren und die Abläufe im Bodensee in Kontext setzen, welches eine bessere Abschätzung der Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Evolution und ökologische Rolle von Schlüsselarten erlaubt und die gezielte Planung eines geeigneten Gewässermanagements ermöglicht.

Projektteam

Universität Innsbruck, Institut für Ökologie, Molekulare Ökologie, Österreich

   Dr. Markus Möst – Projektleitung

   M.Sc. Tania Holtzem – Doktorandin

Bild 1: Daphnia longispina 
Bild 2: Sedimentkerne aus dem Bodensee
Bild 3: Sedimentkerne-Bohrung im Bodensee

Mit Unterstützung von

Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein/
EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Universität Innsbruck

FWF Der Wissenschaftsfond – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung

Downloads

Zu den Pelagial Projekten