P8: Resilienz des Bodensees aus paläolimnologischer Sicht

In diesem Projekt wird mithilfe paläolimnologischer Daten analysiert, ob der derzeitige (durch die Reoligotrophierungsmaßnahmen erreichte) Zustand der Planktongemeinschaft wieder dem der 1950er Jahre (d.h. dem der Jahre mit ähnlichem Gesamtphosphorkonzentrationen) entspricht. Rekonstruiert wird der trophische Zustand anhand der Diatomeen (Kieselalgen) bzw. Cladoceren (Wasserflöhe) in den verschiedenen Seen (Bodensee, Walensee, Zürichsee) bzw. Seeteilen des Bodensees, mit dem Ziel die Resilienz und Reversibilität der planktischen Lebensgemeinschaft zu untersuchen.

Projektteam

Universität Konstanz, FB Biologie – Limnologisches Institut, Deutschland

   PD Dr. Dietmar Straile – Projektleitung

   Dr. Simone Wengrat Ribeiro – Wissenschaftlerin

Mit Unterstützung von

Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein/
EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

IGKB – Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee

Universität Konstanz

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Poster Kick-off Symposium „Zusammenarbeit RTG R3 – SeeWandel“ (21. Februar 2018, Universität Konstanz)

Salmaso N, Anneville O, Straile D, Viaroli P (2018) European large perialpine lakes under anthropogenic pressures and climate change: present status, research gaps and future challenges. Hydrobiologia DOI: 10.1007/s10750-018-3758-x.

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